Süssi

Zugegeben; ich bin ein Glückspilz. Es kommt nicht von ungefähr, daß der erste Eintrag dieses Tagebuches ihr gewidmet ist. Sie hat wunderschöne Füßchen, und es vergeht kaum ein Tag, an dem ich sie (ihre Füße) nicht liebkose, in welcher Art auch immer. Kurz nachdem wir vor etwas mehr als 25 Jahren zusammen kamen, habe ich ihr die Sache mit den Füßen „gebeichtet“, und, obwohl sie es in all den Jahren immer etwas befremdlich fand, hat sie es akzeptiert, solange dieser Umstand in unserer Beziehung nicht „Überhand“ nahm.

Sie dazu zu bewegen, hochhackige Schuhe anzuziehen, ist mir nach etwas mehr als einem Jahr bereits gelungen. Die ersten Riemchensandaletten habe ich ihr 1988 in München gekauft; es handelte sich um weiße Bastsandaletten mit einem Absatz von etwa 9 cm. Sie trug sie im Anschluß beinahe täglich abends, wenn wir ins Restaurant gingen, und auch damals schon habe ich Fotos davon angefertigt.

Aber die High Heels-Historie meiner Frau nun in Worte zu packen, wäre erstens zu langatmig und zweitens wenig unterhaltsam, deswegen komme ich lieber gleich auf den heutigen status quo. Etwa 20 Paar High Heels nennt sie ihr eigen (unter „High Heels“ fasse ich alle Schuhe zusammen, die einen Absatz von wenigstens 10 cm Höhe besitzen – alles andere sind meines und ihres Erachtens keine High Heels!).

Ich bin geradezu elektrisiert und laufe herum wie ein Tiger im Käfig, wenn ich weiß, daß sie sich zum Ausgehen schön macht, und nach einer Weile das wohlbekannte Klacken ihrer hohen Absätze auf dem Laminat ankündigt, daß für mich bald wieder visuelle Träume wahr werden. Ich liebe es, und es erregt mich, wenn wir uns in Gesellschaft befinden, und die Herren sie mit Blicken vernaschen. Ja, Süssi trägt Outfits, die ihre Frauen niemals tragen würden, sie kann dem Bild einer femininen, aufreizenden – aber nicht billigen – schönen, jungen Frau entsprechen wie sonst kaum jemand, den ich kenne.

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Ihre perfekt pedikürten Füße in High Heel-Sandaletten oder Pantoletten, deren Absätze für Außenstehende schwindelerregende Höhen erreichen, machen mich geil und stolz zugleich. Ich liebe es, ihre Outfits mit der Kamera festzuhalten, so als wollte ich den Augenblick an mich klammern und ihn nicht mehr loslassen.

Ihre übrige Erscheinung, ihre weibliche Figur, die roten Lippen, ihr Dekollete, das appetitliche Halbrund ihres Dekolletes, das sie so gerne zeigt, machen aus ihr einen absoluten Blickfang, machen sie zu einem blonden Engel, nein, zu einer blonden Göttin!

Das alles erfüllt mich auch mit Stolz!

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